Oberbayerischer Direktvermarktertag 2026
Landwirtschaftsämter informieren über die Wirkung von Bildern

Personen sitzen auf Stühlen und hören einer Referentin zuZoombild vorhanden

Oberbayerischer Direktvermarktertag

Der Direktvermarktertag der oberbayerischen Landwirtschaftsämter in Vaterstetten informierte im Mai 2026 über die Wirkung von Bildern als Werkzeug für erfolgreiches Marketing.

Die beiden Referentinnen Heike Zeller und Anna-Maria Saller gaben den über 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wertvolle Tipps. Gute Bilder wecken Neugier und steigern das Interesse der Kundschaft. Heike Zeller, von aHEU – Regionale Vermarktungsstrategien, betonte: „In der Landwirtschaft gibt es so viele schöne Motive und Geschichten, die Ihren Hof besonders machen. Entdecken Sie Ihre Schätze und nutzen Sie sie!“

Sie warnte zugleich vor der leichtfertigen Verwendung KI-generierter Bilder und zeigte Beispiele dafür, wie solche Darstellungen keinesfalls eingesetzt werden sollten. „Diese künstliche Welt brauchen Sie nicht – Ihr Hof birgt bereits ein reiches natürliches Potenzial“, so die Referentin.

Im Anschluss erläuterte Fotografin Anna-Maria Saller im Workshop, worauf es vor allem bei Produktfotografie ankommt. Sie vermittelte Techniken für gelungene Aufnahmen. Ob Nahaufnahme, Panorama oder Produktfoto. Saller zeigte, wie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Smartphone oder Kamera gute Fotos für Flyer, Instagram und andere Medien machen können.

Innovativer Hybrid-Hofladen begeistert die Tagungsteilnehmer

Personen hören einer anderen Person zuZoombild vorhanden

Besichtigung Hofladen

Auf dem Programm des ganztägigen Direktvermarktertags stand außerdem die Besichtigung eines Hofladens am Nachmittag. Antonia Habeker hat ihren Habeker Hofladen in Haar neugestaltet und führt ihn als sogenannten Hybrid-Hofladen. Das bedeutet: Er ist rund um die Uhr als Selbstbedienungsladen geöffnet, wobei die automatische Eingangstür über eine Zugangsbeschränkung verfügt. Ein modernes Bezahlterminal ermöglicht Bar- und Kartenzahlungen gleichermaßen. „Die Kunden wollen heute so individuell wie möglich einkaufen – und genau das biete ich ihnen“, erklärte Antonia Habeker. Zweimal wöchentlich ist die Chefin persönlich vor Ort. Das schätzen ihre Stammkunden. Viele kommen gezielt an diesen Tagen, um die Beratung und das Gespräch mit der Bäuerin zu suchen.

Ziel: Erfahrungsaustausch und Steigerung des Unternehmenserfolgs

Ein Schild steht vor einem EingangZoombild vorhanden

Eingang Hofladen

Die Vielfalt überzeugender Ideen beim Direktvermarktertag zeigt: Marketing und echter persönlicher Kontakt gehen Hand in Hand. Gute Bilder, transparente Information und bedarfsgerechte Beratung vor Ort bilden zusammen die Grundla-ge für erfolgreiches regionales Marketing. Wenn Betriebe gleichzeitig Vielfalt, Authentizität und Erreichbarkeit in ihren Angeboten kombinieren, schaffen sie Vertrauen und langfristige Kundennähe.