Mit Fleiß, Ausdauer und Engagement
26 neue "Staatlich geprüfte Wirtschafter/-innen für Landbau"

Personen stehen für ein Gruppenfoto auf einer Treppe

Gruppenfoto der Absolventinnen und Absolventen

Am 19. März 2026 haben 26 Studierende der Dr. Eisenmann-Landwirtschaftsschule Pfaffenhofen ihre Ausbildung zu „Staatlich geprüften Wirtschafterinnen und Wirtschaftern für Landbau“ erfolgreich abgeschlossen.

Einem gemeinsamen Abschlussgottesdienst in der Pfaffenhofener Stadtpfarrkirche folgte die Abschiedsfeier im großen Sitzungssaal des Pfaffenhofener Landratsamtes. Dazu waren nicht nur die Familien der Absolventinnen und Absolventen gekommen. Ehrengäste aus Politik und Verbänden überbrachten ihre Glückwünsche. Darunter auch Angelika Spitzer, Leiterin des Bereichs 6 – „Ernährung und Landwirtschaft“ der Regierung von Oberbayern.

Persoenen stehen in der Kirche vor dem Mikrofon

Abschlussgottesdienst Fürbitten

Persoenen stehen in der Kirche

Absolventen

Feierstunde

Eine Frau steht am RednerpultZoombild vorhanden

Schulleiterin Andrea Kellermann

Zusätzliche Sitzgelegenheiten mussten im Sitzungssaal des Landratsamtes aufgestellt werden, um die vielen Gäste, die mit den Absolventinnen und Absolventen feiern wollten, unterzubringen. Nach der Begrüßung der Gäste und Ehrengäste durch Schulleiterin Andrea Kellermann, betonte diese, dass dieser Tag die Anstrengungen würdige und zu weiterem Lernen motiviere. Er setze zudem ein öffentliches Zeichen für die Wertschätzung der Landwirtschaft sowie für die Zukunftsfähigkeit der Branche.

Grußworte der Ehrengäste

Ein Mann steht am RednerpultZoombild vorhanden

Landrat Pfaffenhofen Albert Gürtner

Pfaffenhofens Landrat Albert Gürtner unterstrich in seinen Grußworten die Wichtigkeit der Landwirtschaft und gratulierte den Absolventinnen und Absolventen zu ihren Leistungen. Kreisobmann Manfred König vom Bayerischen Bauernverband (BBV), Kreisverband Pfaffenhofen, sprach davon, dass die Arbeit der Landwirtinnen und Landwirte systemrelevant sei und Konflikte, Krisen und steigende Kosten Herausforderungen darstellen würden. Karlheinz Bittl vom Verband landwirtschaftlicher Fachbildung Ingolstadt-Eichstätt e.V. (vlf) verglich die Ausbildung der Landwirtinnen und Landwirte mit einem Zug. Sie alle seien vor etwa fünf Jahren eingestiegen und hätten viel erreicht. Er bat sie, noch nicht auszusteigen, der Zug sei noch nicht an der Endstation angelangt. Es gäbe immer Möglichkeiten sich fort- und weiterzubilden.
Persoenen stehen in der Kirche

Ehrengäste

Ein Mann steht am Rednerpult

Kreisobmann Manfred König

Männer sitzen im Publikum

Ehrengäste

Mann steht am Mikrofon und hält eine Rede

Vorsitzender vlf Ingolstadt-Eichstätt Karl-Heinz Bittl

gut gefüllter Saal

Gäste

Personen sitzen im Publikum

Ehrengäste

Personen sitzen im Publikum

Lehrkräfte

Personen sitzen im Publikum

Lehrkräfte

52 Zeugnisse wurden ausgehändigt

Personen stehen zum GruppenfotoZoombild vorhanden

Die vier besten Absolventinnen und Absolventen

Nach den Grußworten ging es mit der Übergabe der Zeugnisse weiter. Zunächst erhielten die 26 Studierenden des ersten Semesters ihre Zeugnisse, dazu gratulierte Dr. Pia Schurius, die stellvertretende Schulleiterin. Semesterleiter Peter Liebhardt moderierte danach die Zeugnisverleihung an die Absolventinnen und Absolventen des dritten Semesters. Die vier Besten des Jahrgangs stammen aus vier verschiedenen Landkreisen. Mit einem Gesamtnotendurchschnitt von 1,25 schnitt Andreas Bauer aus Zuchering (Stadt Ingolstadt) am besten ab, gefolgt von Fabian Bachmaier aus Haunsbach (Landkreis Kelheim) mit 1,37. Auf Platz drei mit einem Durchschnitt von jeweils 1,50 lagen Eva Aidelsburger aus Asbach (Landkreis Dachau) und Josef Kappelmeier aus Brunn bei Geisenfeld (Landkreis Pfaffenhofen).
Mappen mit Zeugnissen

Zeugnisse

Frau steht am Rednerpult

Stellv. Schulleiterin Dr. Pia Schurius

Ein Mann übergibt ein Stück Papier an einen jungen Mann

Zeugnisübergabe

Ein Mann spricht am Rednerpult

Semesterleiter Peter Liebhardt

Ein Mann übergibt ein Stück Papier an einen jungen Mann

Zeugnisübergabe

Männer sitzen im Publikum

Absolventen

Kurzweiliger Rückblick auf drei Semester

Zwei Männer halten einen VortragZoombild vorhanden

Rückblick auf 3 Semester

Am Ende der Feier gewährten die beiden Semestersprecher Matthias Dietenhofer und Sebastian Pfaller den Gästen einen Einblick in die vergangenen drei Semester an der Landwirtschaftsschule Pfaffenhofen. Viele Fotos zeugten davon, wie weit gefasst der Theorie- und Praxisunterricht war. Die beiden beschrieben ihr Semester als „bunt gemischte Gruppe“, mit einer Altersspanne zwischen 19 und 30 Jahren und der Herkunft aus insgesamt neun verschiedenen Landkreisen.
Sieben Studierende kamen aus dem Landkreis Pfaffenhofen a.d. Ilm, sechs Studierende aus dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen, vier Studierende aus dem Landkreis Dachau, drei Studierende aus dem Landkreis Kelheim, zwei Studierende aus dem Landkreis Freising sowie jeweils ein Studierender aus den Landkreisen Aichach-Friedberg, Eichstätt, Fürstenfeldbruck und Ingolstadt. Dies ist ein Beweis für die überregionale Bedeutung des Schulstandorts in Pfaffenhofen.

Inhalt der drei Semester

Junge Männer sitzen im PublikumZoombild vorhanden

Absolventen

Im Laufe der 18 monatigen Weiterbildung an der Landwirtschaftsschule Pfaffenhofen haben sich die Studierenden intensiv mit ihrem eigenen Betrieb auseinandergesetzt. Die zunehmend größer werdenden Herausforderungen in der Landwirtschaft waren zentraler Gegenstand im Unterricht. So wurde das Fachwissen weiter vertieft und wichtige Themen wie z.B. die Wirtschaftlichkeit, der Ressourcenschutz, die Umsetzung von Tierwohl sowie die Förderung der Artenvielfalt in der Landwirtschaft ausführlich behandelt und diskutiert.

Mehr dazu

Zukunft der Absolventinnen und Absolventen

Die Absolventinnen und Absolventen legten mit dem Abschluss an der Landwirtschaftsschule Pfaffenhofen den Grundstein für weiterführende Qualifikationen: Ein Großteil der Prüfungsabsolventen hat sich für die Landwirtschaftsmeisterprüfung angemeldet. Einige Absolventen planen den Besuch der Höheren Landbauschule und damit die Weiterbildung zum Agrarbetriebswirt/-in.
Eine Frau sitzt an der Harfe ein Mann spielt Akkordeon

Geschwister Reitberger - Gspusi-Musi

Eine Frau sitzt an der Harfe ein Mann spielt Akkordeon

Musikalischer Rahmen der Feier