Viel Wissenswertes
Infotag rund um die Fortbildung zur Dorfhelferin

Eine Frau hält einen Vortrag

Begrüßung

Bei einem Infotag erfuhren Interessierte viel Wissenswertes über die Fortbildung zum/zur Staatlich geprüften Dorfhelfer/Dorfhelferin an der Dr. Eisenmann-Landwirtschaftsschule, Abteilung Hauswirtschaft in Pfaffenhofen a.d. Ilm. In verschiedenen Fachvorträgen konnten sich die Besucher über den Ablauf der Fortbildung sowie über die späteren Berufschancen ein Bild machen. Außerdem lernten sie das Schulgebäude und das Wohnheim kennen.

Die Planungen für den Infotag begannen Wochen im Voraus im Rahmen des Projektunterrichts. Die zwölf angehenden Dorfhelferinnen zeigten, was sie können. Das ganze Schulhaus war mit Blumenschmuck und Ziergegenständen dekoriert, im Speisesaal war ein umfangreiches Fingerfood-Buffet aufgebaut und in den Vortragsräumen waren die Stühle für die Besucher aufgereiht. Kurz vor 10 Uhr füllte sich der Vortragraum, viele Besucher waren gekommen. Die interessierten, zukünftigen Studierenden wurden zum Großteil von ihren Eltern begleitet.

Ein kleiner Anhänger hängt an Weidenkätzchen

Motto der Dorfhelferinnen

Eine alte Fensterscheibe mit einem Spruch und ein bepflanztes Nachtkästchen

Dekoration

Personen stehen an Stehtischen

Austausch im Speisesaal

Personen sitzen an einem Tisch

Infotische

Begrüßung durch die Schulleitung

Eine Frau hält einen Vortrag

Schulleiterin Andrea Kellermann

Pünktlich startete das Programm mit der Begrüßung der Besucher durch Schulleiterin Andrea Kellermann. Kellermann verdeutlichte, dass die Fortbildung in dieser Form einzigartig in ganz Bayern sei und daher die Studierenden für die 15 Monate an der Landwirtschaftsschule Pfaffenhofen mitunter weite Wege auf sich nehmen, um die Fachschule zu besuchen.

Berufsbild einer Dorfhelferin

Eine Frau hält einen Vortrag vor Publikum

Lehrkraft Laura Höckmeier

Über das Berufsbild einer Dorfhelferin referierte Lehrkraft Laura Höckmeier. Anhand eines Beispiels beschrieb sie, welche Aufgaben bei der Ausübung der Tätigkeit auf die jungen Frauen zukommen. Dorfhelfer und Dorfhelferinnen springen ein, wenn die Mutter, Hausfrau und Betriebsleiterin aufgrund von zum Beispiel Operation, Erkrankung oder Unfall ausfällt. Sie unterstützen Familien in schwierigen Notsituationen – sei es im hauswirtschaftlichen, pflegerischen, landwirtschaftlichen oder auch pädagogischen und psychologischen Bereich. Die Fortbildung dauert zwei Jahre. Die ersten 15 Monate erfolgt die Fortbildung an der Landwirtschaftsschule Pfaffenhofen. Den zweiten Teil absolvieren die künftigen Dorfhelfer/-innen an der Katholischen Fachschule für Dorfhelferinnen und Dorfhelfer in Neuburg a.d. Donau.

Erfahrungsbericht

Zwei Frauen halten einen Vortrag vor Publikum

Studierende

Die Studierenden Jule und Tabea berichteten im Anschluss aus erster Hand. Sie teilten ihre bisherigen Erfahrungen und gaben einen tiefen Einblick in den Fortbildungsablauf. Dabei gingen sie auf den Schulalltag in Pfaffenhofen ein und wiesen auf Voraussetzungen hin. Fotos und kurze Videosequenzen zeigten im Detail, was die angehenden Dorfhelferinnen während ihrer Fortbildung lernen und wie umfangreich die einzelnen Themengebiete sind.

Fachvorträge

Eine Frau hält einen Vortrag vor Publikum

Schulleiterin Irina Grimm

Anschließend konnten die Besucher in Kleingruppen weitere interessante Aspekte zur Fortbildung erfahren. Zum einen stellte Schulleiterin Irina Grimm die Katholische Fachschule für Dorfhelferinnen und Dorfhelfer in Neuburg a. d. Donau vor. Zum anderen referierten Vertreter der Anstellungsträger wie etwa der Maschinenring oder der ländliche Dienst „Katholische Dorfhelferinnen und Betriebshelfer GmbH in Bayern“ (KDBH) über die Berufschancen nach der Fortbildung. Spannende Einblicke aus dem Arbeitsalltag gewährte Magdalena Thalhammer. Die Dorfhelferin erzählte eindrucksvoll von ihren Einsätzen. Sie machte deutlich, dass kein Einsatz dem anderen gleicht und diese Abwechslung ihr am Beruf der Dorfhelferin besonders Spaß macht.
Personen reden im Stuhlkreis

Referenten

Nahaufnahme einer Frau

Dorfhelferin Magdalena Thalhammer

Mann erzählt etwas

Referenten klärten Fragen

Vollbesetzter Vortragssaal

Vortragssaal

Aufgebautes Buffet

Buffet

Aufgebautes Buffet

Leckereien

Führungen durchs Haus

Vier Frauen besichtigen ein Zimmer

Zukünftige Studierende besichtigen das Wohnheim

Nach einer Stärkung konnten sich die Besucher im Schulgebäude umschauen und die hauseigenen Internatszimmer besichtigen. Dabei kamen die künftigen Dorfhelferinnen mit den Besuchern ins Gespräch. Für die 20-jährige Leonie aus dem Westallgäu und die 20-jährige Marie aus Freising stand nach dem Infotag fest, dass sie ab dem kommenden August ihre Fortbildung an der Landwirtschaftsschule Pfaffenhofen beginnen werden. Die jungen Frauen wollten vor ihrer Entscheidung für die Fortbildung die Räumlichkeiten und Lehrkräfte unbedingt persönlich kennenlernen. „Der Infotag hat uns letztendlich überzeugt“, sind sich die jungen Frauen einig. sie fiebern schon jetzt dem Beginn ihres neuen Lebensabschnitts in Pfaffenhofen an der Landwirtschaftsschule im August entgegen.
Am 07. Juli 2026 findet ein zweiter Infotag an Dr. Eisenmann-Landwirtschaftsschule in Pfaffenhofen statt.
Zimmer mit Bett und Schreibtisch

Wohnheimzimmer

Personen stehen im Treppenhaus

Schulgebäude

Personen stehen im Treppenhaus

Planung

Plakat hängt im Treppenhaus

Termin